Die Europäische Zentralbank hat mit ihrer angekündigten Zinswende, die im Rahmen der Erwartungen ausfiel, und vor allem mit ihren aktualisierten Inflations- und Wachstumsprognosen die europäischen Handelsplätze in Schockstarre versetzt. Diese wurde durch die überraschend gestiegenen US-Inflationsdaten im Mai nochmals verstärkt. Während an den Aktienbörsen der Trend einheitlich war und fast alles verkauft wurde, war die Entwicklung an den Euro-Anleihenmärkten deutlich differenzierter. Zwar...