Der Chemiekonzern Evonik spürt die schwächelnde Branchenkonjunktur sowie die Folgen des Irankriegs. Evonik schnitt beim bereinigten EBITDA besser ab als erwartet, verfehlte aber beim Umsatz den Konsens. Der zentrale Punkt: Die positive Ergebnisüberraschung beruhte stark auf Vorzieheffekten wegen der Lieferkettenunsicherheit im Nahost-/Iran-Konflikt. Genau dieser Vorzieheffekt könnte sich allerdings im weiteren Jahresverlauf als Bumerang erweisen. Denn diese Effekte...