+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Verhalten optimistischer Ausblick

Wir gehen etwas aggressiver ins vierte Quartal
Nach gut neun Monaten mit etlichen Rückschlägen an der Schweizer Börse und den internationalen Aktienmärkten gehen wir verhalten optimistisch ins letzte Jahresviertel 2015. Insgesamt scheint sich die Lage zu stabilisieren: Der negative Frankeneffekt ebbt zunehmend ab. Die unterschiedliche Wachstumsdynamik zwischen der Schweiz und den beiden Wirtschaftsräumen Eurozone und USA schlägt sich zunehmend in den Devisen nieder. Auch die abnehmenden Sorgen bezüglich der griechischen Finanzkrise machen den CHF derzeit als sicheren Hafen unattraktiver. Darüber hinaus scheinen die Regierungen in China und Japan die Notwendigkeit von massiven Stützungsmassnahmen für die schwächelnden Volkswirtschaften verinnerlicht zu haben. In China sollen die öffentlichen Ausgaben steigen, kleinere und mittlere Unternehmen Steuererleichterungen bekommen, private Investitionen sollen gefördert und grössere Bauprojekte beschleunigt werden. Entsprechend sinken derzeit die Ängste vor einem „hard landing“ der chinesischen Wirtschaft, welches das Potenzial hätte, die ganze Region in den Abgrund zu reissen. Ein Zinsschritt in den USA dürfte das positivere Gesamtumfeld nur kurzfristig trüben. Angesichts des sich aufhellenden Umfelds werden wir in den kommenden Wochen verstärkt im kurzfristigen, tagesbasierten Trading aktiv werden. Insgesamt dürften die Kurse auf dem Börsenparkett zwar steigen. Allerdings dürften negative Nachrichten von der Konjunkturfront immer wieder für kleinere Rückschläge sorgen. Ein ideales Umfeld, um mit entsprechenden Produkten von diesem Trend zu profitieren. Neben gehebelten ETFs werden wir bei unseren Tradingstrategien vor allem auf Mini-Futures und Faktorzertifikate (siehe Seite 22) zurückgreifen – sowohl in short- als auch in long-Szenarien. Es handelt sich dabei um ein Finanzinstrumente, welche vor allem von erfahrenen und risikobereiten Anlegern genutzt werden sollte. Börsenneulinge und konservative Investoren sollten diese Instrumente aufgrund des erhöhten Risikos nicht nutzen. Die Performance eines Mini-Futures ist vergleichsweise einfach nachzuvollziehen. Diese bewegt sich im Einklang mit dem zugrunde liegenden Basiswert. Der Hebeleffekt entsteht dadurch, dass Anleger nur einen geringen Teil des Basiswertes selbst finanzieren müssen. Den Restbetrag, den Finanzierungslevel, übernimmt der Emittent. Hierbei gilt: Je höher der Finanzierungsanteil, desto grösser der Hebel. Allerdings will Fremdkapital bekanntlich verzinst sein. Der Emittent belastet dem Anleger daher Finanzierungskosten, indem er den Finanzierungslevel täglich anpasst. Ein Unterschied zu herkömmlichen Futures ist, dass Anleger kein Geld nachschiessen müssen, sofern die Instrumente über eine automatische Verlustbegrenzung verfügen. Trotz allem drohen dem Anleger bei ungünstigen Kursentwicklungen erhebliche Verluste – bis hin zum Totalverlust.

 

Konklusion:
Wir werden in den kommenden Wochen verstärkt Mini-Futures, Faktor-Zertifikate und gehebelte ETF einsetzen. Diese Produkte sollten nur von erfahrenen und/oder professionellen Investoren genutzt werden.

 

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