+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Indirekte Schwellenländerinvestments

Multinationale Konzerne bieten Stabilität und Fantasie
Schwellenländer-Investments sind nach wie vor ein fester Bestandteil einer breit diversifizierten Anlagestrategie. Zwar haben die konjunkturellen Schwankungen in den entwickelten Industrienationen gezeigt, dass das Wachstum in den aufstrebenden Volkswirtschaften eng mit jenem in den Industrieländern verzahnt ist. Allerdings bleibt der langfristige Trend intakt, wonach die Wachstumsraten in den Schwellenländern tendenziell stärker sind als jene der entwickelten Volkswirtschaften. Die grösser werdende konsumfreudige Mittelschicht, die fortschreitende Urbanisierung, relativ niedrige Staats- und Privatschulden und der vergleichsweise höhere Bevölkerungsanteil junger Menschen stützen die Wachstumstrends in den Ländern Asien und Lateinamerikas. Im Schnitt wachsen die Emerging Markets um 3 Prozentpunkte schneller als die Volkswirtschaften in den Industrienationen.

Direkte vs. indirekte Schwellenländerinvestments
Anleger stehen grundsätzlich 2 Möglichkeiten offen, um an den langfristigen Trends in den Emerging Markets zu partizipieren. Erstens können Direktanlagen in dortige Unternehmen getätigt werden. Anleger profitieren auf diese Art in vollem Umfang von Wachstumsperspektiven. Allerdings bestehen damit auch hohe Verlustrisiken, wie sich zur Mitte 2013 und zu Anfang 2014 gezeigt hat. Für weniger risikofreudige Anleger gibt es jedoch noch eine weitere Möglichkeit. Mit einem Investment in multinationale Unternehmen mit einem starken Engagement in den Schwellenländern partizipieren Anleger einerseits teilweise am Wachstumspotenzial dieser Länder und bieten zugleich durch ihr Exposure in den entwickelten Ländern ein gewisses Mass an Stabilität. Dabei handelt es sich meist um reife Unternehmen, die eine hohes Mass an Transparenz, eine gute Corporate Governance und eine hohe Liquidität an den grossen Börsen aufweisen. Darüber hinaus verteilt sich ihr Schwellenländerexposure in der Regel auf mehrere Märkte, wodurch die Risiken sowohl in konjunktureller als auch politischer Hinsicht gesenkt werden.
Mit Blick auf den Schweizer Aktienmarkt eröffnen sich dabei zahlreiche Anlageopportunitäten – sowohl bei den Big Caps, als auch bei den Small- und Midcaps. Zu unseren Top-Picks bei diesem Anlagethema zählen unter anderem Dufry, Rieter, Richemont, Givaudan oder DKSH.

 

Konklusion:
Wir bevorzugen derzeit indirekte Anlage Schwellenländerinvestments. Sie kombinieren die Stabilität reifer Unternehmen mit den Wachstumsfantasien in den Emerging Markets.

 

Viele weitere Empfehlungen finden Sie Woche für Woche in der aktuellen Ausgabe des „the investor“.

Bestellen Sie jetzt Ihr gratis Probe-Abo im Wert von CHF 50.- / EUR 50.- oder gleich ein Jahresabonnement für CHF 398.- / EUR 398.-