
Der Zahlenkranz war am Ende leicht schlechter als man es nach der Gewinnwarnung erwartet hatte. Schwamm drüber und den Blick nach vorne richten, schienen sich die Anleger zu sagen. Immerhin wurde die Dividende von CHF 17 pro Anteilsschein für das zurückliegende Geschäftsjahr bestätigt, zudem informierte der Konzern über Details zum anstehenden Restrukturierungsprogramm. Unter welchem Druck das Management und der Verwaltungsrat stehen, zeigt sich an der Personalie Mario Greco. Er wird seinen CEO-Posten nicht erst im Mai sondern bereits im März antreten. Er muss neues Vertrauen schaffen – sowohl im Konzern als auch bei den Aktionären. Wir glauben jedoch nicht an den schnellen Turnaround und erwarten für 2016/17 Dividendenkürzungen. Das Papier wurde letzte Woche bei uns ausgestoppt – wir sehen keinen Grund, kurzfristig neue Positionen aufzubauen.