+11.66%
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Jahr 2025
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Jahr 2022

Zur Rose

Der Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen der SPD und der CDU in Deutschland beinhaltet eine schwerwiegende Hiobsbotschaft für die Schweizer Versandapotheke. Gemäss Koalitionsvertrag stemmen sich die Parteien gegen eine Öffnung des Marktes für verschreibungspflichtige Medikamente. Konkret steht in dem vorgestellten Vertragswerk: „Um die Apotheken vor Ort zu stärken, setzen wir uns für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein.“ Ein Satz, welcher der Versandapotheke ein grosses Mass an Wachstumsfantasie raubt. Kein Wunder also, dass Zur Rose unmittelbar nach der Veröffentlichung des Koalitionsvertrags Stellung bezog und gerichtlich dagegen vorgehen will. Das Vorhaben der grossen Koalition in Deutschland sei verfassungswidrig und europarechtlich inkompatibel. Eine rechtliche Auseinandersetzung könnte sich im schlechtesten Fall aber über Jahre hinziehen. Dies wäre eine Phase der Unsicherheit, die den Aktienkurs nachhaltig belasten könnte.
Konklusion:
Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU bodigt einen grossen Teil der Wachstumsfantasien. Wir stufen die Aktie auf „Verkaufen“ zurück, da sich der Investmentcase vorerst in Luft aufgelöst hat.