
China rühmt sich, die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 mittlerweile im Griff zu haben – zuletzt sank die Zahl der Neu-Infektionen in Hubei in den einstelligen Bereich. Sollte eine zweite Infektionswelle ausbleiben, besteht u.E. die berechtigte Hoffnung, dass sich die Lage in China nun nachhaltig stabilisieren wird. Bis Mitte des Jahres könnte der Vorkrisenstand so gut wie erreicht sein. Auch an der Börse scheint sich in China langsam Normalität einzustellen. Die bisherigen Jahresverluste fallen mit gerade 9% vergleichsweise sehr gering aus – was aber vor allem den massiven Eingriffen und Unterstützungsmassnahmen der Regierung in Beijing und der chinesischen Zentralbank, der Bank of China, zu verdanken ist. Anleger sollten sich daher von der angeblichen Stabilität des chinesischen Aktienmarktes nicht täuschen lassen. Die Chance auf eine weitere Stabilisierung ist zwar vorhanden. Der wahre Lackmustest (Ende der staatlichen Eingriffe) steht dem Markt aber noch bevor.
Konklusion:
Dank massiven Eingriffen Seitens des chinesischen Staates hat sich der dortige Aktienmarkt vergleichsweise stabil gehalten. Der wahre Lackmustest steht aber noch bevor!