
Auf dem deutschen Immobilienmarkt herrscht eine Art Goldgräberstimmung: Die Preise und Mieten steigen seit Jahren kontinuierlich und ein Ende ist trotz einiger politischer Eingriffe nicht absehbar. Entsprechend optimistisch blicken die Immobiliengesellschaften in die mittelfristige Zukunft. Unser Depotwert Vonovia, die in Deutschland gut 360‘000 Liegenschaften besitzt und damit die mit Abstand grösste börsennotierte Immobiliengesellschaft des Landes ist, hob angesichts der rasanten Entwicklung jüngst die Prognose für das Gesamtjahr an. Neu erwartet der Konzern, das Ergebnis von 2015 um mindestens 20% steigern zu können. Darüber hinaus sollen auch die Aktionäre am Geschäftserfolg partizipieren. Die Bochumer planen derzeit, eine Dividende von EUR 1.05 je Aktie auszuschütten. Die in vielen Ballungsgebieten herrschende Wohnungsknappheit dürfte dem Konzern noch über längere Zeit gute Geschäfte – vor allem in Form steigender Mieten – garantieren. Zugleich dürften die Leerstände weiter zurückgehen. Kommt hinzu, dass die Mieten in Deutschland im internationalen Vergleich im Verhältnis zum Zustand der Immobilien niedrig sind, was die Nachfrage nach Mietwohnungen zusätzlich stützt. Basierend auf unseren Prognosemodellen erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr ein Ebitda-Wachstum von über 7.5%. Der Ertrag pro Aktie dürfte um gut 3.5% bis 4% zulegen. Angesichts der hohen Dynamik auf dem deutschen Immobilienmarkt hat die Aktie noch Luft nach oben.
Konklusion:
Die Aktien des deutschen Immobilien-Konzerns sind zwar nicht mehr „billig“, sie sind jedoch auch von einer Extrem-Bewertung noch entfernt. Kaufen!