
2020 war für die amerikanische Fluggesellschaft miserabel. Allein im vierten Quartal des abgeschlossenen Geschäftsjahres fiel ein Verlust in Höhe von USD 1.9 Milliarden (Vorjahr: USD +641 Millionen) an. Der Umsatz brach im Vergleich zum Vorjahr um 69% auf USD 3.4 Milliarden ein. Damit steht für das Gesamtjahr ein Erlösrückgang von 65% auf USD 15.4 Milliarden und ein Verlust in Höhe von USD 7.1 Milliarden fest. Und kurzfristig bahnt sich keine Besserung an. Der Umsatz im ersten Quartal 2021 dürfte nach Konzernangaben 65% bis 70% Prozent niedriger sein als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019. Dennoch orten wir bei Fluggesellschaften ein erhebliches Potenzial. Denn wir gehen davon aus, dass die lange Zeit der pandemiebedingten Reiseeinschränkungen zu einem enorm hohen Nachfragestau im freizeitorientierten Flugverkehr geführt hat. Sollten die Impfkampagnen wie erwartet ab Mitte 2021 zu einer Normalisierung des Lebens führen, dürfte sich dieser Stau durch eine erhöhte Nachfrage im Reiseverkehr deutlich abbauen.
Konklusion:
Der Investmentcase ist mit zahlreichen Unsicherheitsfaktoren gespickt. Entsprechend ist ein Engagement im Flugsektor risikofreudigen Anlegern vorbehalten.