+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Union Pacific

Eigentlich hatte die Bahngesellschaft im vierten Quartal alles richtig gemacht: Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr auf USD 5.5 Milliarden, was über der Konsensprognose von USD 5.3 Milliarden lag. Beim Gewinn pro Aktie konnte Union Pacific die Erwartungen erfüllen. Das EPS stieg von USD 1.39 in der Vorjahresperiode auf USD 1.53 – eine Punktlandung auf die Konsensprognose. Initial reagierten die Anleger dennoch mit massiven Verkäufen. Denn in einer Kennzahl enttäuschte der Konzern: Die Operating Ratio, also das Verhältnis von Betriebskosten zum Umsatz, konnte entgegen den Erwartungen nicht verbessert werden. Die Ratio verschlechterte sich sogar um 0.6 Prozentpunkte auf 62.6%, womit die mittelfristigen Ziele, bis zum Jahr 2019 eine Operating Ratio von 60% zu erreichen, zwar ambitionierter werden, aber keineswegs ausser Sichtweite geraten. Längerfristig will Union Pacific nach Worten des Finanzchefs Rob Knight die Ratio sogar auf 55% drücken. Wir erachten die Reaktion des Marktes auf diesen – aus unserer Sicht kleinen – Rückschlag als übertrieben. Der Konzern hat es in den vergangenen Jahren auf fast eindrückliche Weise geschafft, die Operating Ratio von über 80% auf nun 62.6% zu drücken. Ein Beweis dafür, dass das Unternehmen in der Lage ist, die Betriebskosten nachhaltig zu verringern. Wir erwarten daher, dass der Konzern in naher Zukunft weitere Effizienzmassnahmen ergreifen wird, was die Investoren wieder zufriedenstellen sollte.
Konklusion:
Die starke US-Konjunktur stützt das dynamische Wachstum. Der Rückschlag bei der Operating Ratio sollte nicht überbewertet werden. Die Aktie dürfte ihren Aufwärtstrend der letzten Monate fortsetzen.