+11.66%
YTD 2026
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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

UBS

Die UBS blickt ungewohnt optimistisch in das neue Geschäftsjahr, was den Rückblick auf das vergangene Jahr in den Hintergrund rücken lässt. Denn erstmals seit der Finanzkrise hat die Führungsebene unter CEO Sergio Ermotti ihre Zurückhaltung bei den Prognosen abgelegt und geht erhobenen Hauptes in das neue Geschäftsjahr – wenn auch nur indirekt. Dass die Bank die Dividende für das zurückliegende Jahr auf CHF 0.65 pro Anteilsschein von CHF 0.60 anhob, war mehrheitlich so erwartet worden. Positiv überraschte die Bank jedoch mit der Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms in Höhe von CHF 2 Milliarden in den kommenden drei Jahren. Allein für 2018 stellt die Bank Rückkäufe von bis zu CHF 550 Millionen in Aussicht. Zudem konkretisierte die Bank ihre künftige Dividendenpolitik, der zufolge die UBS die Ausschüttung jährlich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigern will. Die Ankündigungen sprechen dafür, dass die Bank ihr lange Zeit verlorengegangenes Selbstvertrauen wiedergefunden hat und auf operativer Ebene die künftigen Kapitalvorgaben der Regulatoren ohne grössere Probleme erreichen sollte. Zwar können geopolitische Risiken und die nach wie vor tiefe Volatilität an den Märkten die operative Entwicklung im laufenden Jahr etwas dämpfen. Unter dem Strich hat die UBS die Weichen für ein langfristig profitables Wachstum gestellt, was sich auf dem aktuellen Kursniveau unseres Erachtens jedoch nur unzureichend widerspiegelt.
Konklusion:
Wir bleiben für die Aktie der UBS bullish. Die negative, initiale Reaktion auf das Ergebnis führen wir auf verfrühte Gewinnmitnahmen zurück. Geben Sie kein Papier der Bank aus den Händen!