
Der britische Reiseveranstalter steht offenbar vor einer mehrheitlichen Übernahme durch den chinesischen Mischkonzern Fosun. Die Chinesen stellen den Briten eine Finanzspritze von GBP 750 Millionen in Aussicht und verlangen im Gegenzug dafür die Mehrheit an der Reisesparte des Unternehmens. Bei der zuvor abgespaltenen Airline-Gruppe inklusive der deutschen Teilgesellschaft Condor würde Fosun eine signifikante Minderheit übernehmen, um nicht die europäischen Flugrechte zu verlieren. Damit liegen die Verkaufspläne für die Airline-Sparte vorerst auf Eis. Die Lage bei Thomas Cook ist ernst, sehr ernst sogar. Wenn der Deal mit den Chinesen nicht gelingen sollte, wäre dies wahrscheinlich das Aus des Reisekonzerns. Investoren machen um die Aktie und auch um das Papier des Wettbewerbers TUI einen grossen Bogen.