+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Technische Analyse - S&P500

Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht hat die Sorgen über eine sich markant beschleunigende Inflation kurzfristig zur Seite schieben können. Die für die Inflationserwartungen wichtigen Löhne stiegen im Februar nur um 0.1% nach 0.3% im Vormonat. Dennoch bleibt die Gesamtsituation im marktbreiten S&P500-Index angespannt. Die Anleger stehen der jüngsten Aufwärtsbewegung scheinbar skeptisch gegenüber. Denn die Handelsvolumina haben sich trotz der jüngsten Kursgewinne weiter reduziert und liegen unter dem Durchschnitt der vergangenen 20 Handelstage. Zugleich gelang es dem Index nicht, nachhaltig über den ausgebildeten Widerstand bei 2‘780 Punkten zu steigen. Zwar haben sowohl der MACD- als auch der Stochastik-Indikator in der zurückliegenden Berichtswoche signifikante Kauf-Signale ausgebildet. Aufgrund der schwachen Handelsumsätze würden wir diese jedoch nicht überinterpretieren. Der leichte Kursaufschwung in der zurückliegenden Berichtswoche steht auf einem sehr dünnen Fundament. Die Wahrscheinlichkeit erneuter markanter Kursrückschläge ist weiter hoch.
Unsere Prognosen für die verschiedenen Anlagehorizonte
Nach den Kurseinbrüchen Ende Januar/Anfang Februar scheint sich der US-Aktienmarkt zu stabilisieren. Allerdings ist das Vertrauen in den Aufschwung eher gering, was wir n den dünnen Volumina ablesen. Der drohende Handelskrieg, die Angst vor einer Überhitzung der US-Wirtschaft und damit verbunden einer aggressiveren Geldpolitik seitens der US-Notenbank Fed werden den Markt auf kurz- bis mittelfristige Sicht weiter im Griff haben und zu einer erhöhten Schwankungsbreite führen. Auf lange Sicht erscheint uns eine markante Korrektur an den US-Märkten aufgrund des nach wie vor sehr hohen Bewertungsniveau unausweichlich. Entsprechend sollten Anleger ihre US-Aktienpositionen noch laufen lassen, sich zugleich darauf einstellen, dass sich die langjährige Hausse am Aktienmarkt langsam dem Ende zuneigt.
Konklusion:
Die Kurseinbrüche Ende Januar/Anfang Februar haben die Anleger nachhaltig verunsichert. Anleger sollten ihre US-Aktienpositionen laufen lassen, sich aber langsam auf ein Ende der Hausse vorbereiten.