+11.66%
YTD 2026
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Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
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Jahr 2022

Technische Analyse - S&P500

Die Börse in New York hat zum Wochenauftakt ein regelrechtes Kursmassaker erlebt. Der Dow Jones Index sackte am vergangenen Montag zeitweise um 1‘600 Punkte ab – der grösste Tagesverlust in der Geschichte. Auch der marktbreite S&P500 Index sackte in der Breite ab. Panik machte sich unter Anlegern breit. Ist dies nur die längst überfällige Konsolidierung oder Auftakt zu einem ausgedehnten Crash? Das charttechnische Bild des S&P500 hat sich in der zurückliegenden Berichtswoche deutlich eingetrübt und deutet kurzfristig weitere Kursverluste an. Der MACD- sowie der Stochastik-Indikator haben kräftige Verkaufssignale ausgebildet, was die Stimmung auch an den kommenden Tagen trüben dürfte. Der Index ist zugleich jüngst unter die kurzfristig wichtige 20-Tage-Durchschnittslinie gerutscht, was ebenfalls als negatives Vorzeichen gewertet werden muss. Gründe gibt es für den Kurseinbruch einige: Steigende US-Anleihen-Renditen, die steigende Überhitzungsgefahr der US-Wirtschaft oder wachsende Zins-/Inflationsängste in den USA. Zudem dürfte der Algo-Handel einen negativen Kaskadeneffekt ausgelöst haben. Aus charttechnischer Sicht könnte der Ausverkauf in den kommenden Tagen noch anhalten – allerdings dürfte die Dynamik dieser Abwärtsbewegung deutlich abnehmen. Einerseits ist der S&P500 aus dem Bollinger Band nach unten ausgebrochen, andererseits ist der Stochastik-Indikator auf ein sehr tiefes Niveau gesunken – beides deutet an, dass das kurzfristige Abwärtspotenzial beschränkt sein dürfte und eine technische Gegenbewegung in den kommenden Tagen einsetzen könnte. Im schlechtesten Fall könnte der Index die 200-Tage-Linie testen, die derzeit im Bereich um 2‘550 Zähler verläuft, bevor eine Korrekturbewegung einsetzt. Gegenwärtig interpretieren wir die massiven Kursverluste als die längst überfällige Korrektur am US-Markt, die noch einige Tage anhalten könnte. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, dass wir uns auch auf die Möglichkeit eines Crashs vorbereiten. Auch wenn die fundamentalen Daten für die US-Wirtschaft intakt sind und somit gegen einen Crash sprechen, könnte sich die hohe US-Aktienbewertung als Achillesferse beweisen. Sollten die Anleger zu einer Neubewertung der Risiken kommen, droht dem Markt eine deutliche, mittelfristige Korrektur.
Konklusion:
Wir erachten die massiven Kursverluste als die überfällige Konsolidierung am US-Markt. In unserem Basisszenario rechnen wir in den kommenden Tagen mit einer Gegenbewegung.