
Charttechnik sendet positive Signale aus
Der Swiss Market Index befindet sich weiter auf Erholungskurs. Die im Crash verzeichneten Verluste sind mittlerweile fast wettgemacht – der Schweizer Leitindex liegt aktuell weniger als 0.3% unter dem Niveau zum Jahresanfang. Zur Erinnerung: Am Tiefpunkt des Februar/März-Crash verzeichnete der SMI ein Minus von mehr als 23%. Mittlerweile hat der SMI einen stabilen, gut 500 Punkte breiten Aufwärtstrendkanal ausgebildet, der den Index bereits über den Widerstand bei rund 10‘250 Punkte geführt hat. Sofern der Index diesen Trendkanal nicht nach unten verlässt – derzeit orten wir aber nur wenige Gründe, die zu einem massiven Abverkauf führen könnten – dürfte der SMI in den kommenden Wochen den Widerstand bei rund 10‘900 Zählern ins Visier nehmen. Der nachhaltige Sprung über die 200-Tage-Durchschnittslinie Mitte Juni hat sich als das vermutete starke Kaufsignal herausgestellt. Der Relative Stärke Index (RSI) signalisiert derzeit, dass der Index noch etwas Luft nach oben hat. Der RSI notiert derzeit bei gut 62 Zählern, womit die „überkaufte“ Zone bei 70 und mehr Punkten zwar näher gekommen ist, aber noch Raum für weitere Kursgewinne zu lässt. Auf kurze Sicht dürfte sich demnach der Aufwärtstrend fortsetzen – auch wenn die Aktien-Bewertungen mittlerweile viel Positives vorwegnehmen. Wie bereits mehrfach erwähnt, rechnen wir damit, dass der Markt in der zweiten Jahreshälfte nochmals stärker korrigieren wird, was jedoch vor allem günstigere Einstiegslevels generieren dürfte. Angesichts dessen treten wir am Schweizer Aktienmarkt etwas auf die Bremse und raten von breit angelegten Neu-Investments derzeit ab. Lassen Sie die Gewinne laufen und fassen Sie bei sehr gut gelaufenen Aktienpositionen mögliche Gewinnmitnahmen ins Auge. Gesamthaft bleiben wir davon überzeugt, dass der SMI das Rekordlevel von Mitte Februar 2020 in den kommenden Monaten erneut erklimmt!
Konklusion:
Auf kurze Sicht sollte sich der SMI weiter in seinem ausgebildeten Aufwärtstrendkanal bewegen. Eine Korrektur würde vor allem günstige Einstiegslevels generieren.