+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Technische Analyse - Euro Stoxx50

Der europäische Leitindex, Euro Stoxx50, hat die Verlustserie der Vorwoche in der zurückliegenden Berichtsperiode unverändert fortgesetzt. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass der Index einen Abwärtstrendkanal ausgebildet hat, welcher durch den jüngst erfolgten Bruch des Supports bei 3‘280 Zählern die Abwärtsbewegung weiter flankieren könnte. Allerdings gelang es dem Index, den Bruch der Supportzone auf Basis der Tagesschlusskurse zu verhindern, was für eine vergleichsweise hohe Belastbarkeit dieser charttechnischen Unterstützung spricht. Dass sich der Markt über dieser Marke hält, ist auch aus einem anderen Grund wichtig. Denn gegenwärtig verläuft die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie nur knapp unterhalb dieser Supportzone. Demnach würde ein Bruch der Unterstützung mit dem Bruch der 200-Tage-Linie einhergehen, womit sich die mittelfristigen Aussichten für den Euro Stoxx50 deutlich eintrüben würden. Ein Blick auf den MACD- und den Stochastik-Indikator lässt jedoch die Hoffnung aufkeimen, dass der Markt zumindest auf kurze Sicht eine kräftige Gegenbewegung einleiten könnte. Denn beide statistischen Masszahlen notieren derzeit auf einem derart tiefen Niveau, welches eine kräftige Bewegung nach oben zumindest nicht unwahrscheinlich erscheinen lässt.
Unsere Marktprognosen
Derzeit fehlen positive Impulse, welche den Aktienmärkten in der Eurozone neuen Schwung geben könnten. Das Irrlicht aus dem Weissen Haus in Washington hat seine Unberechenbarkeit durch die Androhung von Schutzzöllen gegen Mexiko einmal mehr ins Bewusstsein der europäischen Anleger eingebrannt. Die Frage ist: Was plant Trump im Handelskonflikt mit der EU (Stichwort: Strafzölle auf Autos)? Noch gibt es darauf keine Antwort. Aber dies schürt die Unsicherheit, welche gegenwärtig die Börsen zusätzlich belastet.

Konklusion:
Die sich verschärfenden Handelskonflikte, welche US-Präsident Trump rund um den Globus führt, schüren die Konjunktursorgen. Es fehlen Impulse für eine nachhaltige Trendumkehr am Aktienmarkt.