+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Technische Analyse - Euro Stoxx50

Der G20-Gipfel und die Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit haben den europäischen Aktienmärkten neuen Rückenwind gegeben. Der Euro Stoxx50 konnte zu Beginn der aktuellen Kalenderwoche sowohl die 20-Tage-Durchschnittslinie als auch die mittelfristige Abwärtstrendlinie „3“ nach oben hin durchbrechen. Beides deutet zumindest kurzfristig auf weiter steigende Aktienkurse hin. Um den Ausbruch aus der Abwärtsbewegung kurzfristig zu bestätigen, ist es unserer Ansicht nach jedoch erforderlich, dass der europäische Leitindex in den kommenden Tagen das Novemberhoch bei 3‘246 Punkten überspringt. Dies würde dem Index neues Aufwärtspotenzial eröffnen (3‘350 bis 3‘400 Punkte) und ihn im optimalen Fall bis in Richtung der Abwärtstrendlinie „1“ führen, wo eine Rallye wahrscheinlich enden dürfte. Etwas überraschend blieben die Handelsvolumina in den vergangenen Tagen stabil auf mittlerem Niveau. Selbst am Montag nach dem G20-Gipfel und den bilateralen Handelsverhandlungen zwischen den USA und China hielten sich die Investoren mit Investments zurück. Wir hatten mit einem deutlichen Anstieg des Risikoappetits gerechnet.
Unsere Marktprognosen
Der Grundstein für eine kleine Jahresendrallye an den Aktienmärkten in der Eurozone ist gelegt. Vor allem die Entspannung zwischen den USA und China lassen die zuletzt deutlich gestiegenen Konjunktursorgen zumindest auf kurze Sicht wieder kleiner werden. Allerdings belasten der italienisch-europäische Haushaltsstreit und die anstehende Abstimmung über den Brexit am 11. Dezember in London weiter, wodurch das Aufwärtspotenzial zumindest beschränkt erscheint. Insgesamt ist es gegenwärtig zudem unwahrscheinlich, dass der Euro Stoxx50 auf absehbare Zeit nochmals bis in die Nähe des Januarhochs bei über 3‘600 Zähler vorrückt.

Konklusion:
Der Grundstein für eine Mini-Weihnachtsrallye ist gelegt. Allerdings belasten der Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien und die anstehende Brexit-Abstimmung in London weiter.