+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Technische Analyse - Euro Stoxx50

Die seit Ende März dieses Jahres laufende Erholungsrallye an den Handelsplätzen der Eurozone scheint sich langsam auszulaufen. Seit dem Jahrestief konnte der europäische Leitindex Euro Stoxx50 rund 9% gutmachen und notiert gegenüber dem Stand zum Jahreswechsel 2017/18 mittlerweile wieder 2% im grünen Bereich. Ende März lag das Aktienkursbarometer gut 6.5% im Minus. Dass die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen nunmehr vor einer Konsolidierungsphase stehen könnte, signalisieren sowohl der Stochastik- als auch der MACD-Indikator. Beide statistischen Masszahlen deuten derzeit jeweils das Kreuzen der Trendlinien an, was auf einen kurzfristigen Kurswechsel an der Börse schliessen lässt. Zudem dürfte eines der stärksten Kaufargumente der vergangenen Wochen, der sich gegenüber dem US-Dollar markante vergünstigende Euro, an Zugkraft verlieren. Darüber hinaus weist die Entwicklung der Handelsumsätze darauf hin, dass auch die Investoren nach den starken Kursgewinnen nicht mehr mit grösseren Sprüngen rechnen. Lagen die Volumina zu Beginn des Aufschwungs noch in einem vergleichsweise hohen Bereich, haben sich diese in den vergangenen Wochen deutlich zurückgebildet.
Unsere Prognosen für die verschiedenen Anlagehorizonte
Nach der starken Performance in den zurückliegenden gut zwei Monaten scheint die Luft für weitere markante Kursgewinne dünner geworden zu sein. Auch die Charttechnik signalisiert, dass die Rallye vor ihrem Höhepunkt steht und eine Konsolidierung folgen sollte. Wir gehen aufgrund des insgesamt wieder stabileren Umfelds jedoch davon aus, dass sich diese Gegenbewegung in Grenzen hält. Längerfristig dürften die Konjunkturdaten sowie die Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks die Richtung an der Börse bestimmen.
Konklusion:
Nach den starken Kursgewinnen in den vergangenen zwei Monaten scheint die Luft für eine Fortsetzung der Rallye dünn geworden zu sein. Bleiben Sie investiert! Gewinnsicherung steht weiter im Fokus.