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Jahr 2025
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Jahr 2022

Tata Steel

Marode, alt, unproduktiv – so wurde das Tata-Stahlwerk „Port Talbot“ in Südwales in den vergangenen Jahren gerne beschrieben. Das Werk war ein Knackpunkt in den Fusionsverhandlungen mit der Stahlsparte von ThyssenKrupp. Denn für die Übernahme von Pensionsverpflichtungen durch die britische Regierung hatte Tata Steel eine Standortgarantie bis zum Jahr 2021 gegeben. Doch aus der Not, könnte bald eine Tugend werden. Denn Tata investiert kräftig – zuletzt wurden EUR 35 Millionen in neue Kräne, bessere Staubabzugshauben und neue Sauerstoffaufblaskonverter investiert. Es ist Teil eines grossangelegten Investitionsprogramms im Volumen von fast gut einer halben Milliarde Pfund, die der Konzern in seine europäischen Stahlwerke stecken will – mit dem Ziel, das Geschäft stärker auf die Produktion von Hochleistungsstählen auszurichten. Dieser Stahl wird verstärkt in Hybrid- und Elektroautos verbaut oder bei energieeffizienten Gebäuden.
Konklusion:
Seit einigen Quartalen arbeitet das Werk in Südwales wieder profitabel. Insgesamt macht sich Tata mit der Neuausrichtung der Produktion in Europa fit für die Zukunft. Risikofreudige Anleger greifen zu.