
Wir hatten die Aktie des Schweizer Telekommunikationsunternehmens nach der Dividendenzahlung aus unserem Musterdepot entfernt. Die Kursentwicklung der vergangenen Monate war schlicht enttäuschend und die Aussichten – sowohl was den Aktienkurs als auch die operative Entwicklung angeht – sind unseres Erachtens verhalten. Es fehlt dem Titel gegenwärtig die Wachstumsfantasie, welche auch durch die ordentliche Dividende nicht aufgefangen werden kann. Auch die jüngst vorgelegten Q1-Zahlen weisen in diese Richtung. Auf operativer Basis bewegt sich Swisscom im Grunde auf einer Nulllinie – die Zahlen schwanken im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Damit kann man keine Fantasie wecken. Eine Entwicklung, die sich in den kommenden Quartalen fortsetzen dürfte, denn der Mobilfunkmarkt in der Schweiz ist letztlich aufgeteilt und internationale Expansionen sind unwahrscheinlich. Sie sind schlicht zu teuer und zu wenig erfolgsversprechend. Eine skeptische Sichtweise, die auch von Analysten geteilt wird. 19 von 23 Analysten haben den Titel auf „Hold“ (10) oder „Strong Sell“ (9) gestuft.
Konklusion:
Die Aktie der Swisscom bietet keinerlei Fantasie. Weder operativ noch kurstechnisch ist mit Überraschungen zu rechnen. Diese Stagnation kann auch durch die Dividenden nicht kompensiert werden.