
Die Unruhen in Hongkong haben dem Uhrenkonzern noch stärker zugesetzt als befürchtet. Das organische Wachstum fiel schwach aus und auch die Profitabilitätsentwicklung konnte unsere Erwartungen nicht treffen. Gewohnt optimistisch gibt sich das Unternehmen für das laufende Jahr. Swatch werde in allen Märkten mit Ausnahme von Hongkong wachsen. Allerdings dürfte das Wachstum in Asien, speziell in China durch das Coronavirus zusätzlich belastet werden. Kritisch sehen wird zudem den hohen Lagerbestand, welcher im Verhältnis zum Jahresumsatz den Rekordwert von als 83.1% erreicht hat – auch dies stimmt uns mit Blick auf 2020 nicht gerade optimistisch. Die Aktie notierte jüngst auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise. Ob damit der Boden gefunden worden ist, scheint uns fraglich. Im Moment sehen wir zumindest auf absehbare Zeit keine Wende zum Besseren!