
Die Bilanzmedienkonferenz des Uhrenkonzerns lieferte keine wirklich neuen Nachrichten. Die Zahlen für das vergangene Jahr waren bereits bekannt und der Ausblick bleibt verhalten. Wir sehen die grösste Gefahr vor allem in der hohen Abhängigkeit vom asiatischen bzw. vom chinesischen Markt. Chinesische Kunden stehen für gut die Hälfte des Konzernumsatzes des vergangenen Jahres in Höhe von CHF 8.48 Milliarden. Zwar erfreuen sich die hochpreisigen Marken wie Longines oder Omega weiter einer hohen Nachfrage. Allerdings erwarten wir, dass v.a. die Nachfrage im mittleren Preissegment aufgrund der chinesischen Konjunkturabkühlung nachlässt. Zudem dürfte Swatch im ersten Halbjahr auch die Produktionsengpässe weiter spüren, die bereits 2018 belasteten. Wir sehen derzeit keine Impulse, welche die Aktie anschieben könnten.