
Operativ läuft es für Sulzer nicht sonderlich rund, wie die jüngst vorgelegten Zahlen zeigten. Sulzer hofft eine baldige Belebung am Öl- und Gasmarkt, damit sich der Geschäftsgang wieder beschleunigt. Während der Konzern auf diese Wende wartet, wirft das Management um CEO Greg Poux-Guillaume Ballast über Bord, um im Fall eines auffrischenden Windes wieder schnell an Fahrt zu gewinnen. Allerdings ist noch völlig unklar, wann der Wind endlich auffrischt. Das Papier ist angesichts der sehr verhaltenen Aussichten ambitioniert bewertet. Der Titel wird mit einem KGV 2016 von über 23 mit einem deutlichen Aufschlag zum Gesamtmarkt und zur Vergleichsgruppe bewertet. Investierte Anleger sollten die Aktie bis zum Dividendentag halten. Neu-Investments drängen sich nicht auf.