
Wir hatten die Aktie der amerikanischen Kaffeehauskette in Ausgabe 04/2016 bei USD 58.61 auf „Verkaufen“ heruntergestuft. Zwar zog die Aktie kurz nach unserer Empfehlung nochmals an und notierte zwischenzeitlich wieder über USD 61. Seit Mitte April bläst der Aktie jedoch kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Derzeit notiert das Papier gut 7% unter dem Niveau bei unserer Herabstufung. Und es dürfte weiter nach unten gehen. Zwar dürfte sich vor allem die jüngst beschlossene Zusammenarbeit mit Anheuser-Busch in der Produktion, dem Abfüllen und dem Vertrieb von trinkfertigem Tee positiv auf die Wachstumsaussichten des Konzerns auswirken. Allerdings rechtfertigt dies keineswegs das hohe Kursniveau. Das Papier wird gegenwärtig mit einem KGV 2017 von über 25 gehandelt, was aus unserer Sicht deutlich zu teuer ist. Zudem rechnen wir damit, dass der Trend zu gesunder Ernährung auch der Kaffeehauskette noch zu schaffen machen wird. Zum besseren Verständnis: Ein klassischer Caramel-Frappuccino hat 410 Kalorien; ein Big Mac von McDonalds hat 495 Kalorien.
Konklusion:
Geschäftlich dürfte der Trend zu gesunder Ernährung der Kaffeehauskette noch zu schaffen machen. Zudem ist das Papier trotz des jüngsten Kursrücksetzers deutlich überbewertet.