
Der Schweizer Immobilienkonzern SPS Swiss Prime Site bewegt sich erfolgreich in einem an sich stagnierenden Markt. Die hohen Preise verschrecken mittlerweile manche Teilnehmer und im Büroimmobiliengeschäft sinkt die Nachfrage gar. Umso positiver ist es einzuschätzen, dass der Immobilienkonzern sein Geschäftsfeld diversifiziert. Der Fokus von SPS liegt dementsprechend auch nicht in der Akquisition neuer Immobilien, sondern auf der Projektentwicklung und der Umnutzung und Modernisierung des Bestands. Mit Tertianum (Leben und Wohnen im Alter) hat sich der Schweizer Branchenleader erfolgreich in einer wachstumsstarken Nische etabliert, die allein aus demografischen Gründen viel verspricht. Chancen sind auch dem Dienstleistungsgeschäft (Wincasa) zuzuschreiben. Am Detailhandel wird trotz der schwierigen Marktbedingungen festgehalten. Die jüngst vorgelegten Zahlen für das erste Quartal sind ein Hinweis darauf, dass SPS mit seiner Strategie richtig liegt. Der Gesamtertrag wurde im Vergleich zum Vorjahr um 14% auf CHF 243.7 Millionen gesteigert. Das Ebit sank unter Ausklammerung der Neubewertungseffekte um 3.3% auf CHF 83.8 Millionen. Der Gewinn vor diesen Effekten ging 1.6% auf CHF 53.7 Millionen zurück. Inklusive Neubewertung resultierten CHF 48.8 Millionen Gewinn. Im vergangenen Jahr hatte SPS vom Verkauf von Eigentumswohnungen und Anlageobjekten profitiert.
Konklusion:
Der innere Wert der SPS-Aktie liegt unseren Berechnungen zufolge bei gut CHF 72. Damit wird die Aktie bereits mit einem Premium gehandelt. Investierte Anleger sollten das Papier halten!