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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

Trump verliert an der Börse an Zugkraft

Marktbären könnten kurzfristig die Oberhand gewinnen
Die Welle der Euphorie, die die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA im November 2016 ausgelöst hat, scheint einem realistischerem Blick gewichen zu sein. Die Hoffnung auf ein umfassendes Infrastrukturprogramm, massive Steuersenkungen und die Reindustrialisierung der USA trieben den S&P500 bis zum 01. März auf den Rekordstand bei 2‘395 Zählern. Seitdem tritt der Markt in den USA jedoch auf der Stelle. Kurzfristig hat sich die technische Lage Lage deutlich eingetrübt – es könnte eine Konsolidierung bevorstehen. Denn der marktbreite Aktienindex droht erstens aus dem seit Anfang November ausgebildeten Aufwärtstrend hinauszufallen. Dies dürfte zugleich ein weiteres charttechnisch negatives Signal auslösen – den Bruch der kurzfristig wichtigen exponentiell geglätteten 20-Tage-Durchschnittslinie nach unten hin. Dieser jüngste Stimmungswechsel widerspiegelt sich mittlerweile auch im MACD- und Stochastik-Indikator – beide Masszahlen haben in den zurückliegenden Tagen ein Verkaufssignal ausgelöst. Ob sich die im Bereich um 2‘340 Zählern ausgebildete Unterstützung als stark genug erweist, um eine mögliche Korrektur auszuhalten, erscheint uns unwahrscheinlich. Sollte sich die charttechnische Lage in den kommenden Tagen weiter eintrüben und sich die beschriebenen Ereignisse bewahrheiten, dürfte der S&P500 schnell in Richtung 2‘300 Punkte absacken.
Unsere Prognosen für die verschiedenen Anlagehorizonte
Wir hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass Trump seine grossspurigen Pläne endlich konkretisieren müsse. Andernfalls drohe am Markt eine deutliche Korrektur. Denn die Marktteilnehmer dürfte schlicht und einfach die Geduld verlieren. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Wendepunkt in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer von Donald Trump nun deutlich abzeichnet. Kurzfristig dürfte der Markt zwar auf der Stelle treten. Zugleich ist der Korrekturdruck nach dem rasanten Anstieg in den vergangenen Monaten aber deutlich gestiegen. Das grundsätzliche Problem ist aus unserer Sicht, dass die Erwartungshaltung der Börsianer an Trump derart hoch ist, dass sie eigentlich nur enttäuscht werden können. Entsprechend halten wir an unserer negativen Sicht auf kurz- bis langfristige Sicht fest und empfehlen, US-Aktienpositionen aufzulösen.
Konklusion:
Mittlerweile sind nur noch 37% der Amerikaner mit der Politik von Donald Trump zufrieden. Auch an der Börse verblasst sein Stern. Unsere Einschätzung zum US-Aktienmarkt trübt sich weiter ein.