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Jahr 2022

Softbank

Der japanische Technologiekonzern Softbank hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 umgerechnet einen Reingewinn von EUR 10.01 Milliarden (JPY 1.26 Billionen) einstreichen können. Das kann sich eigentlich sehen lassen. An der Börse in Tokyo kam die Präsentation von CEO Masayoshi Son dennoch nicht gut an. Denn der von den Marktteilnehmern favorisierte vollständige Verkauf der Beteiligung am Chiphersteller ARM steht wieder in Frage. Zuletzt wurde US-Konzern Nvidia als möglicher Käufer gehandelt. Anleger hätten einen schnellen Verkauf begrüsst, da Softbank mit dem Verkaufserlös zur direkten Schuldentilgung hätte ansetzen können und eine Sonderausschüttung an die Aktionäre wahrscheinlich gewesen wäre. Son brachte bei der Zahlenpräsentation nun aber auch die Möglichkeit eines Börsengangs von ARM ins Spiel. Anleger quittierten dies mit deutlichen Kursabgaben.

Konklusion:
Wir bleiben mit Blick auf Softbank an der Seitenauslinie. Ein Börsengang von ARM wäre langwierig und weniger erfolgversprechend als der direkte Verkauf. Auch sonst überzeugt uns Softbank nicht!