
Ging man bei Sixt bisher von einem soliden Wachstum des operativen Konzernumsatzes und einem deutlich steigenden Konzern-Ebit aus, so deuten die vorläufigen Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr an, dass Sixt erheblich besser abgeschnitten hat. Der operative Umsatz stieg im zurückliegenden Jahr um starke 11% auf EUR 2.31 Milliarden. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich um fast ein Drittel von EUR 218 Millionen im Vorjahr auf EUR 285 Millionen im Jahr 2017. Allein im vierten Quartal konnte Sixt den Vorsteuergewinn auf EUR 60 Millionen nach EUR 46 Millionen im Vorjahr ausweiten. Wir gehen davon aus, dass aufgrund des allgemeinen Konjunkturaufschwungs das Auslandsgeschäft von Sixt auch im laufenden Jahr einer der zentralen Wachstumstreiber bleibt. Da zugleich an der Zinsfront keinerlei Ungemach droht, sollten die Finanzierungskosten für den Fuhrpark niedrig bleiben, was ein starkes Gewinnwachstum begünstigt. Wir rechnen für 2018 mit Rekordgewinnen.
Konklusion:
Der Vorstand stapelt beim Ausblick traditionell tief, was dazu führt, dass das Wachstumspotenzial unterschätzt wird. Wir halten an unserem Investment unbeirrt fest.