
Auch wenn sich die Aktie des deutschen Fahrdienstleisters Sixt von ihrem Sommerloch im August 2019 deutlich erholt hat – im August dieses Jahres notierte das Papier bei gerade noch EUR 77.25 – kann das Unternehmen derzeit dennoch keine richtig gute Stimmung verbreiten. Dabei läuft es für Sixt operativ gut – wie die jüngst vorgelegten Quartalszahlen zeigten. Sixt steuert mit einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten und stabilen Gewinnen auf ein weiteres Rekordjahr zu. Die Expansion in den USA zahlt sich aus und auch die Investitionen in die Digitalisierungsstrategie tragen mehr und mehr Früchte. Mit der Zusammenführung des klassischen Autovermietungsgeschäfts und des modernen Carsharing und Fahrdienstgeschäfts zeigt sich Sixt einmal mehr als Innovator der Branche. Dass die Unternehmensführung auf einen konkreten Jahresausblick verzichtet, hat an der Börse zwar für etwas Unmut gesorgt. Gesamthaft hinterlässt Sixt dennoch einen sehr starken Eindruck. Die Digitalisierung des Geschäfts und die Expansion in den USA werden die Geschäfte noch über mehrere Quartale anfachen.
Konklusion:
Der nur vage Ausblick des Unternehmens sollte u.E. nicht als schlechtes Omen gewertet werden. Sixt hat die richtigen Stellschrauben angezogen, um auch künftig stark und profitabel zu wachsen.