
Für den japanischen Fahrradkomponentenhersteller Shimano kommt die Coronavirus-Pandemie zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. In der nördlichen Hemisphäre steigen die Temperaturen, der Frühling kündigte sich jüngst schon mit viel Sonne und Wärme an. Für die Branche beginnt bereits der Saison-Höhepunkt – dieser fällt nun flach, wie uns mehrere Radhändler berichten. Statt prall gefüllter Auftragsbücher herrscht bei vielen Händlern gähnende Leere. Ob sich die Branche von diesem Rückschlag noch im Jahr 2020 erholen kann, erscheint uns angesichts der Ausmasse der Pandemie zunehmend fraglich. Denn je länger das Coronavirus die Welt – vor allem die nördliche Hemisphäre – in Atem hält, desto näher rückt der Herbst und damit das Ende der Bike-Saison. Viele Konsumenten dürften dann eigentlich geplante Anschaffungen auf das kommende Jahr verschieben. Es ist zu befürchten, dass der Velo-Industrie ein rabenschwarzes Jahr bevorsteht!
Konklusion:
Wir mögen Shimano, aber wir fürchten, dass für den Fahrradkomponentenhersteller 2020 ein verlorenes Jahr wird. Im Moment raten wir von Investments daher ab!