+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

SFS Group

Ein starkes zweites Halbjahr 2015 hat die SFS Group vor einem desaströsen Jahr bewahrt. Lag der Gewinn nach sechs Monaten noch gut 30% unter dem Vorjahresniveau, konnten die Ostschweizer am Jahresende einen Gewinn von CHF 105 Millionen ausweisen, was einem Rückgang von nur 4.7% entspricht. Damit konnte SFS die Markterwartung von CHF 98 Millionen deutlich schlagen. Die nach der Frankenfreigabe initiierten Massnahmen zeigen also Wirkung. Dass die Profitabilität trotzdem litt, liess sich nicht vermeiden. SFS weist einen im Verhältnis zum Umsatz überproportional hohen Anteil der Kosten in der Schweiz aus. Das «normalisierte» Ebita sank um 12% auf CHF 171.7 Millionen, was einer Marge von 12.5% (2014: 14.1%) entspricht. Ein respektables Ergebnis, was jedoch leicht unter den Erwartungen des Marktes lag. Analysten hatten im Schnitt mit einem normalisierten Ebit von CHF 173 Millionen gerechnet. Beim Ausblick blieb der Konzern vergleichsweise konservativ. Zu konstanten Wechselkursen erwartet SFS ein Umsatzwachstum zwischen 2% bis 4%. Die Ebita-Marge soll sich zwischen 13% bis 14% belaufen. Wir gehen davon aus, dass die Ostschweizer zu tief stapeln. Vor allem aus der Smartphone-Industrie rechnen wir im Verlauf des Jahres wieder mit einer Beschleunigung der Auftragseingänge, die das Umsatzwachstum auf Jahressicht oberhalb des ausgegebenen Zielkorridors steigen lassen sollte.

Konklusion:
Die Chancen sind unseres Erachtens gut, dass SFS die gesetzten Ziele für 2016 übertreffen kann. Investierte Anleger sollten die Aktie halten.