+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
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Jahr 2022

Schoeller-Bleckmann

Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) scheint die Wende zum Besseren geschafft zu haben. Dank eines sich deutlich aufhellenden Marktumfeldes in den USA fielen die jüngst ausgewiesenen Zahlen für das dritte Quartal besser aus als erwartet. Der Umsatz kletterte von EUR 133.1 Millionen im Vorjahr auf EUR 227.6 Millionen. Das operative Ergebnis auf Stufe Ebitda verbesserte sich von EUR -7.2 Millionen im Vorjahr auf EUR 48.5 Millionen. Zukunftsweisend ist die starke Entwicklung des Ordereingangs. Dieser hat sich auf EUR 241.5 Millionen mehr als verdoppelt. Darüber hinaus blickt das SBO-Management zunehmend optimistisch in die Zukunft. Vor allem in Bezug auf das Nordamerika-Geschäft rechnet die Konzernführung für das kommende Jahr mit einer weiteren Verbesserung des Geschäftsumfelds. Einerseits bleibt der Fracking-Boom in den USA intakt. Andererseits will der US-Präsident möglichst viele Regulierungen für die Ölbranche zurückdrehen, um die Öl- und Gasförderungen in den Vereinigten Staaten zu stützen. Zudem sollte 2018 auch im Rest der Welt eine Erholung einsetzen. Am Markt wurde die gute Entwicklung seit Ende August bereits eingepreist. Die Aktie stieg binnen drei Monaten um gut 50%. Damit dürfte der Titel jedoch noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben. „The trend is your friend“, wie es heisst. Spekulative Anleger legen sich einige Papiere des österreichischen Midcaps ins Depot.
Konklusion:
Wir beziffern das kurz- bis mittelfristige Aufwärtspotenzial der Aktie auf 20% bis 25%. Risikofreudige Investoren sollten an schwachen Tagen einsteigen.