
Die Halbjahreszahlen waren vor allem im Vergleich zu den schärfsten Wettbewerbern stark. Die Innerschweizer wachsen schneller und auch punkto Profitabilität enteilt Schindler den Wettbewerbern. Im zweiten Quartal lag das Ebit beispielsweise gut 3% über der Konsensprognose der Analysten – das war stark. Dass Schindler zugleich noch die Umsatzprognose nach oben angehoben hat, war das Tüpfelchen auf dem i. Der Präsenzausbau vor allem in Asien in den vergangenen Jahren zahlt sich u.E. zunehmend aus. Allerdings könnte es punkto Margenentwicklung in den kommenden Quartalen nicht mehr ganz so dynamisch weitergehen. Denn nun will Schindler in die digitale Vernetzung investieren und ein Programm zur Modularisierung der Produktpalette ausrollen. Dies wird die Margenentwicklung kurz- bis mittelfristig drücken. Langfristig eröffnet es jedoch vor allem ein Kostensenkungspotenzial.