
Die Zahlen für das dritte Quartal des Bausoftwareanbieters RIB Software waren sackstark. Der Umsatz stieg dank Akquisitionen um 81.5% auf EUR 59 Millionen. Der operative Gewinn auf Stufe Ebitda erhöhte sich um 17.4% auf EUR 14.4 Millionen. Unter dem Strich sackte der Gewinn aufgrund laufender Umstrukturierungen, Abschreibungen und steigender Marketing- und Vertriebskosten um 30% auf EUR 4.3 Millionen. Derzeit ist RIB im Begriff, sich neu zu positionieren: Einerseits richtet sich das Unternehmen verstärkt auf das Cloud-Geschäft aus, um Kunden von fest installierten Programmen auf Software aus dem Internet umzustellen. Dies soll andererseits den Weg öffnen, um langfristig zu einem führenden Plattformanbieter in der Bausoftware-Branche zu werden. Bis 2022 stellt RIB ein Wachstum von 30% bis 60% in Aussicht. Wir sind überzeugt, dass RIB auf einem guten Weg ist, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.
Konklusion:
Ein Schnäppchen ist der RIB-Titel nicht mehr: Mit einem PEG von 5.7 und einem KGV 2020 von 45 ist die Aktie bereits ambitioniert bewertet. Die hohe Wachstumsdynamik des Unternehmens rechtfertigt dies aber. An schwachen Tagen zukaufen!