+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
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Jahr 2022

Puma

Der Sportartikelhersteller verstärkt mit den jüngst vorgelegten Zahlen den positiven Gesamteindruck. Nach neun Monaten kann Puma einen Umsatzanstieg von währungsbereinigt 16% auf EUR 4.02 Milliarden vermelden. Im dritten Quartal stieg der Umsatz sogar um 19% auf EUR 1.478 Milliarden. Analysten hatten im Schnitt nur mit EUR 1.448 Milliarden gerechnet. Das operative Ergebnis auf Stufe Ebit erhöhte sich um starke 28% auf EUR 385 Millionen (Q3: +24% auf EUR 162 Millionen) und der Nachsteuer-Gewinn stieg um satte 39% auf EUR 245 Millionen (Q3: +30% auf EUR 101 Millionen). Während Puma damit die Erwartungen beim Ebit übertraf, blieb der Gewinn nach Steuern leicht hinter der Konsensprognose von EUR 103 Millionen zurück. Nach der starken operativen Performance hob Puma die Jahresprognosen leicht an. Neu rechnet die Nummer 3 auf dem internationalen Sportartikelmarkt mit einem Umsatzanstieg von rund 15%. Bisher wurde ein Plus von ca. 13% angepeilt. Beim Ebit hob der Konzern zugleich die untere Spanne an. Neu erwartet Puma ein Ebit in Höhe von EUR 420 Millionen bis EUR 430 Millionen. Bis dato lag die untere Spanne bei EUR 410 Millionen. Wir sind gespannt, wie Puma erstmals die US-Zölle für Importe aus China und auf EU-Waren im vierten Quartal wegstecken kann. Um Belastungen für das Ebit zu vermeiden, müsste Puma die Preise erhöhen. Vor diesem Hintergrund sehen wir hinter der Ebit-Prognose für das Gesamtjahr ein kleines, aber nicht beunruhigendes Fragezeichen.

Konklusion:
Der Verweis auf die negativen Auswirkungen der US-Strafzölle im vierten Quartal belastet die Aktie. Puma sollte jedoch über ausreichend Preismacht verfügen, um negative Folgen für das Ebit zu vermeiden.