
Wir hatten in Ausgabe 15/2019 von einem Investment in die Foto-Plattform abgeraten. Die jüngst vorgelegten, ersten offiziellen Quartalszahlen bestätigen unsere negative Sicht auf Pinterest. Zwar stieg der Umsatz in Q1 um 54% auf USD 202 Millionen etwas stärker als erwartet. Allerdings schreibt das Unternehmen unter dem Strich weiter rote Zahlen und der Verlust fiel mit USD 41.4 Millionen deutlich höher aus als erwartet. Wir bleiben bei unserem Urteil: Schon wieder eine Foto-Plattform, schon wieder das Geschäft mit Werbung, schon wieder Social Media. Wir sehen den grundsätzlichen Mehrwert von Instagram, Facebook, Twitter, Snap und Co. Aufgrund der Vormachtstellung v.a. von Instagram sehen wir mit Blick auf Pinterest nur wenig Potenzial, um mittel- bis langfristig neue User im grossen Masse und damit Werbegelder anzuziehen.