
Covid-19 scheint nun auch den Palladiumpreis infiziert zu haben. Die Furcht, dass die Palladiumnachfrage durch die globale Coronavirus-Pandemie eingebrochen ist, bzw. weiter einbricht, hat auch bei Palladium zu einer Preisimplosion geführt. Kostete eine Unze Ende Februar (intraday) noch fast USD 2‘870, sackte der Preis zuletzt unter die Marke von USD 2‘200 ab. Wir gehen davon aus, dass sich der Preiseinbruch auch in den kommenden Tagen und Wochen fortsetzen wird – wobei die Dynamik dieser Bewegung langsam abnehmen sollte. Einerseits ist zu befürchten, dass die Palladiumnachfrage durch die Coronakrise tatsächlich eingebrochen ist. Andererseits hatte der Palladiumpreis in den vergangenen Monaten auch eine massive Preisblase ausgebildet, welche nun gleichfalls korrigiert wird. So wenig, wie wir in den vergangenen Monaten aufgrund des spekulativen Momentums ein Preisziel festlegten, so wenig werden wir nun nach unten ein Ziel taxieren. Im Worst Case könnte der Preis auf das Rallye-Ausgangsniveau zurückfallen.
Konklusion:
Mitte 2018 startete Palladium seine mehr als eineinhalbjährige Rallye. Im Worst Case könnte der Preis auf das damalige Ausgangsniveau bei rund USD 900 zurückfallen!