
Die Aktie der Cybersecurity-Firma Okta galt lange Zeit als Liebling der Anleger. In den zurückliegenden zwei Jahren legte der Aktienkurs zwischenzeitlich mehr als 200% zu. Mit Vorlage der Q4-Zahlen und der Ankündigung einer milliardenschweren Übernahme geriet die Aktie jedoch deutlich unter Druck. Zwar fiel der Zahlenkranz für das Schlussquartal sehr gut aus. Aber die Aussichten für das laufende erste Quartal 2021/22 enttäuschten. Die Wachstumsdynamik nimmt gemessen an den Prognosen des Unternehmens deutlich ab. Der Umsatz soll von USD 234.7 Millionen im Schlussquartal 2010/21 auf lediglich USD 237 Millionen bis USD 239 Millionen steigen. Und auch der für Q1 erwartete Verlust von USD 0.20 bis USD 0.21 pro Aktie ist substanziell höher als erwartet (Konsensprognose: USD 0.07 je Aktie). Hinzu kommt, dass die USD 6.4 Milliarden schwere Übernahme des kleineren Wettbewerbers Auth0 komplett mit Aktien abgewickelt wird und es daher zu Verwässerungseffekten kommen wird.
Konklusion:
Dem Überflieger der vergangenen Monate am amerikanischen Aktienmarkt werden nun anscheinend die Flügel gestutzt. Wir streichen den Gewinn ein. (red/mda)