+11.66%
YTD 2026
+15.08%
Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
-6.63%
Jahr 2022

Novartis

Der Kursrückschlag in Folge der Alcon-Abspaltung ist längst vergessen und der im März dieses Jahres erreichte Rekordstand bei CHF 84.90 ist bereits wieder in Reichweite. Bei Novartis läuft es rund – an der Börse als auch operativ. Der drohende Patent-Cliff und die damit verbundenen Wachstumssorgen, die das Chartbild von Novartis zwischen Anfang 2015 bis Mitte 2018 prägten, haben deutlich an Bedeutung verloren. Seit gut zwölf Monaten kennt die Aktie des Basler Pharmariesen nur eine Richtung: Nordwärts. Selbst die scharfe Korrektur im Schlussquartal 2018 am Schweizer Aktienmarkt konnte die Aktie nicht wesentlich zurückwerfen. Auf Sicht von 52 Wochen hat der Titel starke 26% zugelegt – für ein Schwergewicht wie Novartis ist dies eine sehr ansprechende Performance.
Produktepipeline ist prall gefüllt
Auch auf operativer Ebene läuft es für die Basler rund, wie der jüngst abgehaltene Investorentag zeigte. Denn nach Angaben des Unternehmens ist die Produktepipeline des Konzerns prall gefüllt. So hat Novartis derzeit gut 25 potenzielle Blockbuster-Medikamente in der Pipeline. Als Blockbuster werden solche Präparate betitelt, deren Umsatzpotenzial bei USD 1 Milliarde und mehr liegt. Mit diesen 25 Blockbuster-Kandidaten ist Novartis führend in der Branche. 18 Kandidaten befinden sich derzeit bereits in der klinischen Entwicklung – auch dies ist ein Bestwert in der Branche. In den kommmenden zwei Jahren ist der Konzern bereit, um in der Pharmasparte fünf Blockbuster auf den Markt zu bringen. Novartis zählt dazu u.a. das Multiple-Sklerose-Mittel „Mayzent“, welches in den USA bereits eine Zulassung besitzt. Für die Genersatztherapie „Zolgensma“ zur Behandlung des erblich bedingten Muskelschwund SMA hat die FDA vor wenigen Tagen die Zulassung ausgesprochen. Die Analysten der UBS erwarten für Zolgensma Umsatzspitzen von USD 1.8 Milliarden. Aber auch das Augenmittel Brolucizumab (RTH258), das weitere MS-Mittel Ofatumumab (OMB157) und das Asthma-Mittel Fevipiprant (QAW039) zählt Novartis zu Blockbuster-Kandidaten.
Wie weiter mit der Aktie?
Die Diskussion über einen Patent-Cliff bei Novartis sind längst verstummt. Die Zeichen stehen auf Wachstum, zumal die Basler auch im Milliardenmarkt China immer besser Fuss fassen. Wir sind überzeugt, dass Novartis seinen Aktionären in den kommenden Jahren noch reichlich Freude bereiten wird. Wir erhöhen unser langfristiges Kursziel auf CHF 105.

Konklusion:
Auch wenn die Aktie kurzfristig nur noch wenig Upside-Potenzial aufweist, für langfristig denkende Anleger bleibt die Aktie dennoch eine sehr interessante Kaufopportunität.