
Novartis zeigt sich zum Jahresauftakt 2019 gleich in dreifacher Weise stark. Operativ liefen die Geschäfte im ersten Quartal ansprechend. Der Umsatz erhöhte sich um 2% auf USD 11.1 Milliarden, wobei der starke amerikanische Greenback das Wachstum deutlich schwächte. Bereinigt um diesen Effekt hätte das Wachstum sogar 7% betragen. Hervorzuheben ist jedoch die Entwicklung des operativen Kerngewinns, aus dem Sondereffekte herausgerechnet sind, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um starke 9% auf USD 3.25 Milliarden, wobei auch hier der Dollar die Entwicklung bremst. Die operative Kernmarge betrug 29.3% des Nettoumsatzes, was deutlich besser war als von Analysten in Aussicht gestellt. Das Nettoergebnis sank wegen der Währungsbelastung um 5% auf knapp USD 1.9 Milliarden. Punkt Nummer zwei, der für Novartis spricht, ist die Umsatzentwicklung neuer Medikamente. Vor allem die noch vergleichsweise jungen Präparate „Cosentyx“ und „Entresto“ überzeugen mit starken Zuwächsen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Erlöse in USD um 36% bzw. 79%. Novartis hat – anders als so mancher Wettbewerber – seine Hausaufgaben gemacht. Dass das Management infolge des guten Jahresauftaktes die Prognose für den operativen Kerngewinn leicht anhob, der neu währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen soll, ist der dritte hervorzuhebende Punkt. Beim Umsatz geht Novartis weiter von einem Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.
Konklusion:
Ein starker Jahresauftakt, erfolgreiche neue Präparate, ein Erhöhung der Gewinnprognose und zusätzlich eine ordentliche Dividendenrendite von 3.5% – alles Kaufargumente für den Titel.