
Wir haben in den vergangenen Monaten mehrfach von Investments in das Wasserstoffunternehmen Nikola abgeraten. Unser Fazit: Beim Anbieter von wasserstoffbetriebenen LKWs wird vor allem heisse Luft gehandelt. Denn das Unternehmen verfügt weder über ein Produkt, noch über Kunden. Dennoch wurde das Unternehmen mit Milliarden bewertet. Zuletzt ist das Unternehmen in den Fokus von Short-Spekulanten geraten. Diese werfen Nikola einen aufwendig inszenierten, komplexen Betrug vor. Hindenburg Research, so nennt Leerverkäufer Nate Anderson seine Firma, will eine umfangreiche Sammlung an Daten besitzen, welche die Vorwürfe belegen. Unter anderem wirft Hindenburg dem Unternehmen vor, dass das technologische Know-how, dessen sich Nikola gerne rühmt, teils gar nicht existiere. Die Börsenaufsicht SEC soll sich nun der Sache angenommen haben. Zuletzt kündigte der CEO seinen Rücktritt an, was am Markt als Indiz gewertet wird, dass an den Vorwürfen etwas dran sein könnte!
Konklusion:
Wir sehen uns in unserer kritischen Sicht auf Nikola bestätigt. Bei Nikola wird lediglich viel heisse Luft gehandelt – da ist kein Fleisch am Knochen. Finger weg!