
Wir hatten die Aktie des Darmstädter Pharmakonzerns letztmals in Ausgabe 17/2016 bei EUR 80.83 zum Kauf empfohlen. CEO Stefan Oschmann hat, wie von uns erwartet, die Evolution des Konzerns in den zurückliegenden Monaten vorangetrieben, was auch von der Börse honoriert wurde. Seit unserer letztmaligen Empfehlung hat der Titel fast 40% zugelegt – ohne dabei grössere Rückschläge verzeichnen zu müssen. Wir gehen davon aus, dass der positive Trendverlauf anhält bzw. sich in den kommenden Wochen nochmals beschleunigen könnte. Denn der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die beantragte Zulassung von Cladribin-Tabletten für die Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose (MS) bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität positiv beurteilt. Eine endgültige Entscheidung soll bis Ende des nächsten Quartals fallen. Wichtig wäre zudem die Zulassung auf dem US-Markt.
Konklusion:
Die Zeichen für weitere Kursgewinne der Merck KGaA stehen gut. Mit einem 2018er KGV von 16.5 ist die Aktie zudem nicht übermässig teuer. Es lockt ein Aufwärtspotenzial von 25% – Kaufen!