+11.66%
YTD 2026
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Jahr 2025
+23.37%
Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
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Jahr 2022

Mastercard

Die Aktie des amerikanischen Finanzdienstleisters ist im Zuge der Coronavirus-Krise massiv unter Druck geraten: Die Kursgewinne der zurückliegenden drei Monate wurden komplett getilgt. Welche operativen Auswirkungen das Coronavirus tatsächlich haben wird, lässt sich gegenwärtig nicht abschätzen. Mastercard selbst nahm seine erst Ende Januar aufgestellte Wachstumsprognose zumindest schon zurück – zumindest ein bisschen. Im ersten Quartal dürfte das Wachstum um rund zwei bis drei Prozentpunkte geringer ausfallen als Ende Januar prognostiziert, so das Unternehmen. Damit dürften die Erlöse im ersten Jahresviertel dennoch um 9% bis 10% zunehmen, was immer noch eine starke Leistung wäre. Der Finanzdienstleister erwartet vor allem – wenig überraschend – Rückschläge im Geschäft mit grenzüberschreitenden Reisebuchungen und in einem geringen Masse im grenzüberschreitenden Online-Handel. Wirkliche Prognosesicherheit werden Anleger jedoch erst haben, wenn der Konzern am 30. April seine Q1-Zahlen präsentiert. Das Coronavirus mag auf kurze Sicht die Geschäftsaussichten von Mastercard trüben. Die langfristigen Wachstumstrends sind davon jedoch unberührt. Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird weiter wachsen – hier könnte das Virus sogar noch einen zusätzlichen Schub geben (Angst vor Viren auf Bargeld). Und auch dem Online-Shopping wird das Virus nichts anhaben – auch hier könnte sich das Virus auf mittlere Sicht als Geschäftsbeschleuniger erweisen (Vermeidung von Kontakt mit Mitmenschen).

Konklusion:
Die Aktie von Mastercard wurde im Zuge der Coronavirus-Panik nach unten geprügelt. Dabei könnte sich Covid-19 als langfristigen Geschäftsbeschleuniger erweisen. Strong Buy!