
Wenn sensible Kundendaten verloren gehen, dann ist das für einen Finanzdienstleister eigentlich der Super-GAU. Im Fall Mastercard waren bei einem Datenleck im deutschen Mastercard-Bonusprogramm Listen mit vollständigen Kartennummern in Umlauf gelangt, wobei die Panne auf einen Fehler bei einem Dienstleister liegt, der das Bonusprogramm betrieb. Die Börse reagierte erfreulich gelassen auf den Sicherheitsvorfall beim Finanzdienstleister. Grundsätzlich blicken wir weiter sehr optimistisch in die Zukunft des Kreditkartenanbieters. Denn eines scheint sich mehr und mehr abzuzeichnen: Die Tage des Bargeldes sind gezählt und an dessen Stelle rückt die Kreditkarte. Der nächste Schritt in diese Richtung dürfte die Kooperation zwischen Apple und Goldman Sachs darstellen – beide Unternehmen bringen die „Apple Card“ heraus, die auch das Wachstum von Mastercard beschleunigen dürfte. Denn Mastercard wickelt die Zahlungen mit der Karte ab, während Goldman Sachs diese garantiert. Die Kreditkarte ist in erster Linie dazu gedacht, sie im iPhone zu hinterlegen und dann mit dem Smartphone und dem Bezahldienst Apple Pay zu bezahlen.
Konklusion:
Der Online-Handel beschert dem Kreditkarten-Anbieter Mastercard goldene Zeiten. Daran wird sich so schnell nicht mehr verändern. Bleiben Sie bei Mastercard am Ball!