
Das Allzeithoch ist wieder in Reichweite
Der Swiss Market Index hat die in der zweiten Januarhälfte erlittenen Verluste mittlerweile wieder aufgeholt und befindet sich erneut auf Kurs, die Marke von 11‘000 Punkten zu erobern. Sollte der SMI beim Angriff auf diese runde Marke erfolgreich sein, könnte der Index schnell das Allzeithoch bei 11‘263 Zählern in Angriff nehmen. Charttechnisch stünde einem solchen Versuch zumindest wenig entgegen.
Der Relative Stärke Index (RSI) bewegt sich trotz der jüngsten Kursgewinne mit 60 Punkten auf einem Niveau, welcher Spielraum für weitere markante Kursgewinne bietet. Auch der MACD-Indikator konnte das Anfang Februar ausgebildete Kauf-Signal in der zurückliegenden Berichtswoche bestätigen. Zusätzlich stützen die fiskalischen und monetären Rahmenbedingungen die Aktienkurse weiter. Darüber hinaus verläuft die bisherige Berichtssaison in der Schweiz ansprechend – vor allem trauen sich die Unternehmen mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr wieder mehr zu. Dies stärkt den Optimismus der Anleger, denn es ist davon auszugehen, dass sich die Umsatz- und Gewinnprognosen im Laufe des Jahres 2021 weiter erhöhen. Hierfür wird jedoch zentral sein, dass die Impfkampagnen gegen Covid-19 vor allem in Europa endlich Fahrt aufnehmen und die Politik in den kommenden Wochen Szenarien aufgleist, in welchem die Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufgehoben werden. Die Wirtschaft braucht nach einem Jahr „Lockdown-Lockerung-Lockdown“ endlich eine Perspektive für ein „Re-opening“. Im aktuellen Umfeld erscheinen uns kleine bis mittelgrosse börsennotierte Schweizer Unternehmen attraktiver als Big Caps aus dem SMI. Die KMU reagieren in der Regel schneller und stärker auf einen konjunkturellen Aufschwung. Wir eruieren derzeit die Möglichkeiten, um unser Exposure im Segment der kleinen bis mittelgrossen Unternehmen weiter auszubauen. Vor allem klassische Industriefirmen erscheinen uns attraktiv.
Konklusion:
Wir sind für den Schweizer Aktienmarkt weiter verhalten optimistisch. Aktuell ziehen wir Investments in kleine bis mittelgrosse Schweizer Unternehmen vor.