
In den vergangenen Jahren konnte der Hightech-Maschinenbauer Manz die hohen Erwartungen der Börsianer nur selten erfüllen. Der Einstieg ins Geschäft mit Dünnschichtsolarzellen endete sogar fast in einem Fiasko, was nur durch den Einstieg eines chinesischen Versorgers noch einmal abgewendet werden konnte. Doch nach einer schwierigen Restrukturierungsphase befindet sich das Unternehmen u.E. wieder auf Erfolgskurs. Die Auftragslage des Konzerns entwickelte sich zuletzt sehr dynamisch, wobei das spezielle Know-how des Unternehmens vor allem auch im Bereich Elektromobilität und Digitalisierung gefragt ist. Manz konnte zuletzt am laufenden Band Aufträge für die Batteriefertigung einheimsen. Aber auch bei Halbleiter- und Display-Herstellern sind die Automationslösungen des Unternehmens mehr und mehr gefragt. Allerdings bremst das schwache Solargeschäft die Gesamtentwicklung noch etwas aus.
Konklusion:
Manz hat das Potenzial, den Umsatz bis 2022 auf EUR 500 Millionen zu steigern (2019: EUR 264 Mio.) Bereits in diesem Jahr dürfte die Gewinnschwelle erreicht werden, wobei Manz in den beiden Folgejahren in der Lage sein sollte, den Gewinn kräftig auszubauen!