+11.66%
YTD 2026
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Jahr 2025
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Jahr 2024
+12.28%
Jahr 2023
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Jahr 2022

LVMH

Der französische Luxusgüterkonzern ist im ersten Quartal 2020 unter die Räder gekommen. Der Umsatz sank um die Effekte von Übernahmen und Wechselkursumrechnungen bereinigt um 17% auf EUR 10.6 Milliarden. Es war keine Überraschung, hatte LVMH bereits Ende März mitgeteilt, dass die Erlöse um bis zu 20% zurückgehen könnten. Vor allem in Asien (ex Japan) sanken die Geschäfte massiv um gut ein Drittel. In Europa, Japan und den USA hielten sich die Verluste im hohen einstelligen bzw. tiefen zweistelligen Prozentbereich in Grenzen. Es ist allerdings zu befürchten, dass sich im Europa-, Japan- und dem US-Geschäft die Pandemie bzw. der wirtschaftliche und gesellschaftliche Lockdown erst in den Zahlen für das zweite Quartal in vollem Masse auswirken wird. Allerdings stimmt uns die Entwicklung in China verhalten optimistisch: L‘Oréal, der Anbieter von gehobenen Schönheitsprodukten, vermeldete jüngst, dass sich der dortige Markt nach dem Ende des Lockdown erstaunlich schnell erhole. Im Märze dürften die China-Umsätze um 5% bis 10% gestiegen sein. Auch bei LVMH sollen die China-Geschäfte gemäss Händlern nach dem Ende des Lockdown wieder kräftig angezogen haben – ein grundlegend verändertes Konsumverhalten (Verzicht auf Luxus) sei nicht zu beobachten. Es ist vielleicht eine Blaupause für die Geschäftsentwicklung in Europa und den USA, wo der Lockdown ebenfalls in den kommenden Wochen schrittweise zurückgenommen werden dürfte.

Konklusion:
In China ziehen die Geschäfte nach dem Ende des Lockdown bereits wieder an. Es könnte eine Blaupause für Europa und die USA sein. Die Aktie ist ein Kauf!