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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

Lufthansa

Für die Aktionäre der deutschen Kranich-Airline ist 2019 bisher ein verlorenes Anlagejahr. Nach einem durchaus gelungenen Jahresstart – der Titel stieg bis Ende Februar gut 18% – geht es seitdem nur noch bachab. Mitte August erreichte die Aktie ihr bisheriges Jahrestief bei gerade noch EUR 12.85 – ein Kursabschlag von gut 33% gegenüber dem Stand zu Jahresbeginn 2019. Immerhin scheint der Titel nun eine Gegenbewegung eingeleitet zu haben – gegenüber dem Jahrestief hat die Aktie zwischenzeitlich mehr als 16% gewonnen. Wie nachhaltig dieser Aufwind ist, wird sich in den kommenden Wochen erst noch zeigen müssen. Denn der Preiskampf im europäischen Luftfahrtgeschäft dürfte das Bild auch im laufenden dritten Quartal trüben und Bremsspuren in der Gewinn- und Verlustrechnung hinterlassen. Aus der Branche ist zu hören, dass sich der Kampf gegen die europäischen Billig-Airlines wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres hinziehen wird. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Lufthansa-Vorstand dies in den gesenkten Gewinnerwartungen für das laufende Jahr berücksichtigt hat. Damit dürfte der bald wieder anstehende Q3-Zahlenkranz keine bösen Überraschungen bieten. Die jüngst vorgelegten Passagierzahlen für August, die einen Zuwachs von 3% ausweisen, sind zumindest eine kleine Beruhigungspille. Zugleich dürften die Belastungen durch die hohen Kerosinpreise im Verlauf des dritten Quartals weniger stark ausfallen. Immerhin hat sich der Ölpreis seit Ende April um 20% verbilligt. Dies sollte die Bilanz entlasten. Der Ölpreisanstieg infolge der Anschläge in Saudi-Arabien dürfte nur temporär sein.

Konklusion:
Mit einem KGV von 4 und einem Kurs-Buch-Verhältnis von zirka 1 ist die Aktie der Airline massiv unterbewertet. Wir sehen den fairen Wert für den Titel bei EUR 28!