+11.66%
YTD 2026
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Jahr 2025
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Jahr 2024
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Jahr 2023
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Jahr 2022

Lufthansa

Für Aktionäre der deutschen Fluggesellschaft ist das Börsenjahr 2019 ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem fulminanten Jahresauftakt – die Aktie stieg in den ersten beiden Monaten 2019 um gut 20% – sackte das Papier zum Frühlingsauftakt erstmals ab. Zwar konnte sich der Titel von diesem Rückschlag erholen. Doch der erneut aufflammende Handelskrieg zwischen den USA und China liess die Aktie erneut abstürzen. Satte 7% notiert das Papier zwischenzeitlich unter dem Stand zum Jahreswechsel 2018/19. Die Furcht, dass der wieder aufflammende Handelskonflikt zwischen den beiden wirtschaftlichen Grossmächten die globale Konjunktur ins Elend stürzt und so auch die Reiselust der Lufthansa-Kunden und das Frachtgeschäft belasten, sind nicht von der Hand zu weisen. Darüber hinaus treibt der anhaltend hohe Ölpreis die Furcht vor steigenden Kerosinpreisen und damit steigenden Kosten für die Lufthansa in die Höhe. Zumal auch bei der Ticketpreis-Entwicklung bisher keine grundsätzliche Trendwende zu erkennen ist – die Preise sinken bzw. haben sich bisher nicht von den bereits beobachtbaren Rückschlägen erholen können. Zu allem Überfluss droht natürlich immer noch das Szenario eines ungeordneten Brexit im Herbst dieses Jahres. Fakt ist: Die Belastungsfaktoren für die Aktie der Lufthansa sind vielschichtig und lassen sich nicht über Nacht aus der Welt schaffen. Auf dem aktuellen Kursniveau sind diese Faktoren aber übermässig im Aktienkurs eingepreist. Lufthansa ist auf dem aktuellen Kursniveau ein langfristig sehr attraktives Investment.

Konklusion:
Die Börse neigt bei Lufthansa zur Übertreibung. Auch aktuell werden die belastenden Faktoren zu stark gewichtet. Das aktuelle Kursniveau lädt zum Einstieg ein.