
Landis+Gyr kann mit der Ergebnisprognose auf Stufe Ebitda für 2019 nur bedingt überzeugen. Zwar dürfte das Ergebnis am unteren Ende der Zielspanne von CHF 240 Millionen bis CHF 255 Millionen liegen. Im Schnitt hatten Marktteilnehmer aber damit gerechnet, dass Landis+Gyr das Jahr eher am oberen Ende abschliessen wird. Wenige Impulse verleihen unseres Erachtens auch die neu vorgestellten Mittelfristziele 2022. Denn diese weichen nicht in grösserem Masse von den Zielen 2021 ab. Demnach peilt L+G eine adj. Ebitda-Marge von 13.5% bis 14.5% an und der Umsatz soll weiter solide zulegen können. In der Summe ist uns dies zu wenig, um die Aktie angesichts der Kursrallye in den vergangenen Monaten in einem positiven Licht zu sehen. Im Gegenteil: Die Aktie erscheint uns überbewertet. Nehmen Sie Gewinne mit!